#55: Friendly Fire. Führung unter Beschuss.
Shownotes
Manchmal ist Führung kein Statement - sondern ein stilles Abendessen. In dieser Folge spricht Thomas Belker über Energie, Selbstwirksamkeit und innere Haltung in Situationen, in denen Führungskräfte faktisch wenig Einfluss haben, emotional aber maximal gefordert sind.
Ausgangspunkt ist eine persönliche Erfahrung aus Mailand: eine Geschäftsreise mit dem Vorstand International, eine SMS des CEOs kurz vor dem Treffen - und ein klassisches Machtspiel aus den eigenen Reihen. Kein offener Angriff, sondern „Friendly Fire“. Begleitet von einem einsamen Pianospieler in einem luxuriösen Restaurant entsteht ein absurder Moment, der sich einprägt - und lange nachwirkt.
Thomas reflektiert, wie sich seine innere Haltung über die Jahre verändert hat: weg von impulsiver Reaktanz, hin zur Akzeptanz dessen, was nicht beeinflussbar ist - und zum konsequenten Fokus auf den tatsächlichen Einflussbereich. Die Metapher der roten Ampel wird dabei zu einem Referenzpunkt moderner Selbstführung. Eine literarische Anregung liefert Ferdinand von Schirach: Situationen klar und präzise beschreiben, Bedeutungsräume offenlassen, keine vorschnelle moralische Bewertung – und Unsicherheit aushalten. Was in der Literatur möglich ist, wird für Führungskräfte zur anspruchsvollen Praxis.
Du erfährst in dieser Episode:
- Wie „Friendly Fire“ in Organisationen wirkt - und warum es besonders energiezehrend ist.
- Warum Verletzungen oft nicht persönlich gemeint, sondern Ausdruck organisationaler Machtlogik sind.
- Wie Akzeptanz des Nicht-Beeinflussbaren Selbstwirksamkeit zurückbringen kann
- Was Führungskräfte von literarischer Nüchternheit lernen können - und wo ihre Verantwortung darüber hinausgeht.
- Warum Ambiguität kein Ausnahmezustand, sondern Alltag im Business ist.
Key Takeaways
- Führung zeigt sich auch dort, wo Einfluss begrenzt ist.
- Nicht jede Kränkung ist persönlich – viele sind systemisch.
- Klarheit beginnt mit präziser Beobachtung, nicht mit Bewertung.
- Selbstwirksamkeit entsteht durch Fokus auf den eigenen Handlungsspielraum.
- Humor kann entlasten, regulieren und Hierarchien abbauen - wenn er respektvoll eingesetzt wird.
Zitate der Folge: „Meine Freiheit ist nicht davon abhängig, dass ich alles beeinflussen kann.“ „Führung heißt auch, Unsicherheit auszuhalten, ohne sofort zu antworten.“ „Humor ist ein Regulierungsmechanismus - kein Fluchtweg.“
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Der Chef in dir muss Führung finden – das Buch zum Podcast (Sachbuch-Bestseller): https://www.forwardverlag.de/products/der-chef-in-dir-muss-fuhrung-finden
Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA - the podcast company https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:01: Das ist der Podcast.
00:00:03: der Chef in dir muss Führung finden.
00:00:05: Hier gibt es Orientierung auf die Ohren mit Thomas Belker.
00:00:13: Hallo, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:00:16: Herzlich willkommen zum Podcast.
00:00:18: der Chef in dir muss Führung finden.
00:00:21: Ich bin Thomas Belker.
00:00:24: Heute, noch relativ früh im Anfang des Jahres, sprechen wir über die Energie, die Kraft, die Selbstwirksamkeit, die Führung braucht.
00:00:35: Und wie behalte ich das in schwierigen Situationen oder auch in Absurden?
00:00:43: Stellt euch vor, ich fliege mit dem Vorstand International nach Mainland.
00:00:49: Wir treffen uns am Check-In-Schalter, geben uns die Hand und er sagt aufmerksam, was ist los mit dir?
00:00:58: Was ist dir dann über die Leber gelaufen?
00:01:01: Meine Antwort, du, du bist mir über die Leber.
00:01:07: Natürlich wusste er Bescheid.
00:01:10: Hatte er doch gerade an mir vorbei eine Personalleiterin für die Niederlassung in Italien eingestellt.
00:01:19: Ich habe davon gar nichts mitbekommen.
00:01:22: Zwei Minuten, bevor ich ihn getroffen hatte, bekam ich eine SMS vom CEO.
00:01:28: Da stand neue Personalleiterin Italien, hat heute Vertrag unterschrieben, ihr werdet es in mein Land verkünden, hoffe du warst involviert.
00:01:39: Der hat sich also rausgeschlichen aus der Nummer.
00:01:42: Ja, die Reaktion des Vorstandes International, so gut wie keine.
00:01:49: Er sagte ohne irgendwo Bezug zu nehmen.
00:01:53: Ich weiß, ist falsch, aber ich würde es immer wieder so machen.
00:02:00: Tja, da stand ich, ein bisschen emotional innen drin und ratlos.
00:02:09: Ohne viel Worte kamen wir spät abends dann in Mailand an und wir hatten ein stilles Abendessen in einem super schicken Restaurant, in dem wir zu der Zeit die einzigen Gäste waren.
00:02:24: und das ganze Essen über spielte ein einsamer Piano Player romantische Lieder.
00:02:32: Das werde ich nie vergessen.
00:02:35: Was macht ihr?
00:02:36: Ich habe getan Was ich konnte, um nonchalance auszustrahlen, meine Würde zu behalten, nicht geknickt zu werden, ebenbürdig zu erscheinen.
00:02:47: Das hatte irgendwie was vom Pantomiemenspiel.
00:02:51: Und für mich war es im Nachhinein eine wichtige Erfahrung.
00:02:57: Wie verhalte ich mich High Level unter Friendly Fire?
00:03:03: Und Friendly Fire hat ja nichts... freundliches, sondern es bedeutet, dass die eigenen Leute auf einen schießen, es auf einen abgesehen haben.
00:03:15: Bei Militär noch unabsichtlich.
00:03:19: Aber hier in meinem Unternehmenskontext war das ja voll die Absicht.
00:03:26: Meine innere Stimme hätte einige Jahre davor komplett versagt.
00:03:32: Ich wäre wütend geworden nach außen, nach innen weiß natürlich.
00:03:36: Ich wäre wütend geworden nach außen und hätte unüberlegtes gesagt, also emotionales.
00:03:43: Wahrscheinlich nichts Schlimmes, aber Dinge, die mich im Zweifel kleiner gemacht hätten, als wenn ich stillgeblieben wäre oder in dem Fall auch bin.
00:03:56: Und meine innere Stimme sagte dazu, die ganzen Abend kämpfen nicht gegen etwas, solange du es nicht beeinflussen kannst.
00:04:06: wie bei einer roten Ampel, die ist halt rot, man wartet.
00:04:12: Und natürlich sind das unternehmerisch gesehen Aggressionen oder Mikroaggressionen, also feine Risse im Zusammenhalt der Organisation, einer gegen den anderen, und die können Organisationen im Ergebnis von ihnen zerfressen, wenn es zu viel davon gibt.
00:04:37: So wie das Verhalten des Vorstandes kein offener Angriff war, sondern ein sichtbarer, aber die anderen haben es ja gar nicht so mitbekommen.
00:04:47: So ist dieser Angriff, auch wenn er nicht offen war, psychologisch natürlich wirksam.
00:04:53: Der hat mich schwer beschäftigt, er hat mich geschwächt im Verhältnis, im Innenverhältnis und er hat mir natürlich auch Energie genommen und meinen Glauben an die Selbstwirksamkeit, was mein eigentlichen Job anging, zumindest für die Einstellung auch der Personalleiter in der Organisation verantwortlich zu sein und natürlich eigentlich auch darüber hinaus.
00:05:21: Also habe ich mir gesagt, herzlich willkommen in einem System der Abwertung der Position Personal.
00:05:31: Nichts Persönliches.
00:05:33: Und das ist, glaube ich, auch immer ein entscheidender Faktor, den wir dabei betrachten müssen.
00:05:39: Es war nichts Persönliches.
00:05:41: Es ging um Macht innerhalb der Organisation.
00:05:45: Ja, da saß ich nun im frisch gewaschenen Hemd im wörtlichen Sinne und habe mich diesen Nadelstichen der Macht ausgesetzt gefühlt.
00:05:58: Meine innere Antwort dazu, meine Freiheit ist davon nicht abhängig.
00:06:06: Meine Freiheit besteht nicht darin, dass ich alles das, was ich eigentlich an Verantwortung habe, auch tatsächlich tun kann, sondern meine Freiheit besteht darin, dass ich akzeptiere, was ich nicht ändern kann und mich auf das fokussiere, auf was ich ändern kann.
00:06:26: In der Situation leicht gedacht und schwer umgesetzt.
00:06:32: Tja, also... Ich werde es nie vergessen, diesen Pianospiel im Hintergrund und den Gegner aus der eigenen Organisation, wie er vor sich hinwampfte und wir uns ab und zu tief in die Augen schaute, aber wirklich so gut wie nichts gesagt haben.
00:06:51: Und genau dieser Moment, den ich lange vergessen hatte, fiel mir letztens wieder ein.
00:06:57: als ich ein Buch von Ferdinand von Schirach las.
00:07:01: Ein buchvoller Geschichten, absurder Geschichten und das war meine Connection, eine absurde Geschichte nach der anderen.
00:07:07: und ach, da war doch was in Mailand.
00:07:09: Und von Schirach beherrschte es ja die Sätze klar, knapp präzise, die Schilderung von Situationen und Menschen ohne jede Bewertung, aber dabei dennoch gestochen scharf.
00:07:25: Und genauso habe ich dann versucht, das Geschehen an jenem Abend für mich zu verarbeiten.
00:07:31: Klar formulieren, was habe ich erlebt?
00:07:35: im Nachgang noch einmal.
00:07:37: Fast eine forensische Beobachtung, Betrachtung.
00:07:42: Objektiv war, zu bleiben in meiner Schildung mir selbst gegenüber.
00:07:46: Kein Pathos, kein Kitsch, keine Emotion, keine Ablenkung.
00:07:51: Was ist passiert?
00:07:52: Ich kam zum Schalter, da stand er, hat irgendwas zu mir gesagt, ich habe geantwortet, ohne die Emotionen.
00:08:00: Und die Trigger dabei zu beachten und zu analysieren, da ist dann ein offener Bedeutungsraum.
00:08:10: Wie hat der Anderes denn tatsächlich gemeint?
00:08:14: Da ist dann erstmal keine moralische Einordnung.
00:08:21: Nicht, dass was sehr gemacht hat, ist falsch.
00:08:25: Ich sag mal übertrieben, Sittenwidrig, es ist eine Schweinerei.
00:08:28: Erst mal nicht einordnen, denn welche Gründen auch immer da eine Rolle gespielt haben, war ja zunächst offen.
00:08:37: Für mich war es ein Machtspiel, aber auch das ist schon wieder eine Deutung.
00:08:40: Also erst mal in der Betrachtung keine moralische Einordnung.
00:08:45: Und keine Antwort auf das und jetzt, also diese Unsicherheit aushalten.
00:08:51: Für mich war es natürlich, oh, Jetzt wird der alle wichtigen Stellen im Ausland besetzen, wie er gerade lustig ist.
00:08:58: Jetzt habe ich nichts zu sagen.
00:09:00: Im Prinzip bin ich amputiert von einem Großteil meiner Aufgaben, meiner Verantwortung, meiner Bedeutung, wie ich sie gesehen habe.
00:09:09: Also auch das wegzulassen.
00:09:11: Und ich habe das damals relativ unvollständig versucht und nicht so erfolgreich.
00:09:18: Und als ich von Schierach jetzt nochmal gelesen habe, fiel mir genau das auf.
00:09:23: macht das doch genauso.
00:09:25: Also ganz so gut, gar dies natürlich nicht.
00:09:28: Aber diese drei Trigger auf eine Bedeutungsräume, keine moralische Einordnung und keine Antwort und jetzt, das können wir alle.
00:09:38: Und trotzdem, wie als Führungskräfte jetzt, fühlen uns natürlich in so einer Situation am Ende allein.
00:09:48: Und das geht mir übrigens auch bei diesen Geschichten von von Schierach so.
00:09:52: Ich fühle mich dann am Ende allein.
00:09:54: weil er nicht deutet.
00:09:57: Er beschreibt und die Deutung und alles andere spielt dann in meinem Kopf.
00:10:01: Ja, das ist dann Literatur, spielt in meinem Kopf und so habe ich versucht es auch in der Situation in Mailand zu handhaben, dass es nur in meinem Kopf spielt.
00:10:13: Das ist nicht sage, das ist nicht raus freier jetzt so.
00:10:19: Also ich bin verletzt, wieso tust du mir das an?
00:10:23: Und Auch im Business, wenn es um unsere Energie, unsere Kraft, unsere Selbstwirksamkeit geht und wir erleben absurde Situationen, gibt es keine eindeutige Klarheit.
00:10:37: Auch wenn man jemand dann in ein Gespräch stellt, es gibt keine eindeutige Klarheit und mit der Nicht-Eindeutigkeit-Ambiguität müssen wir leben.
00:10:50: Jetzt mag ich von Schierach auch deswegen, weil er Das Leben, wie es ist, in seiner Absurdität beschreibt und Anleihe nimmt an Geschehnisse, die wir zu einem großen Teil auch kennen oder die man dann nachlesen kann, weil es sich so ereignet hat.
00:11:10: Und mich entnasset das ein bisschen, weil viele Absurditäten des Geschäftslebens, die ich schildere, im ersten Moment, ja, so abgelehnt werden.
00:11:21: Was erzählst du denn da?
00:11:23: Wo bist du denn dann früher gelandet oder heute?
00:11:26: Was hast du denn für einen Unsinn erlebt?
00:11:28: Bei uns gibt es das nicht.
00:11:31: Also das, was von Shirach schreibt, die Geschichten, die gibt es auch zu einem großen Teil in unserer Nachbarschaft, in unserem eigenen Bereich.
00:11:42: Natürlich immer individuell etwas anders.
00:11:45: Und die Absurditäten des Lebens, die gibt es im Business und wir sollten.
00:11:51: lernen, damit umzugehen.
00:11:54: Was mir dann auffällt, ist, dass es, wenn man möchte, zwei Haltung oder zwei Aspekte gibt.
00:12:06: Einmal die formale Wirkung.
00:12:09: Und dann, was ist denn danach?
00:12:12: Was gebe ich denn mit?
00:12:15: Als Schriftsteller gibt von Schierer auch nichts weiter mit.
00:12:18: Privat oder in seinem sonstigen Leben ist er ganz anders, ein sehr, sehr, sehr klarer Mensch, der sich klar positioniert.
00:12:25: Aber als Dichter als Literat bleibt er bei der formalen Haltung in der Schilderung.
00:12:34: Und dieses, was passiert als nächstes, ist natürlich das, was uns als Führungskräfte beschäftigt.
00:12:43: Also raus jetzt aus der Literatur, aus der Anleihe hinein in unsere Aufgabe in unserer manchmal auch absurden Unternehmensweglichkeit.
00:12:55: Im Unterschied zur reinen Schilderung der Situation erwarten unsere Mitarbeitenden von uns als Führungskraft, dass wir Orientierung bieten.
00:13:08: Für den Literaten ist das möglicherweise eine stellvertretende Sinnproduktion.
00:13:14: Der Mitarbeiter soll ja selber Sinn.
00:13:17: in seine Arbeit finden, Orientierung für seine Arbeit haben.
00:13:21: Aber für uns als Führungskraft sind wir Teil des Teams.
00:13:26: Also wir sind schon diejenigen, die für die Orientierung und damit auch für den Sinn dessen, was wir tun, was wir verantworten, wie wir unsere Mitarbeitenden einsetzen, für diesen Sinn, für diese Orientierung stehen.
00:13:46: Für mich gibt es vier wesentliche Punkte, die uns helfen, nachdem wir klar beschrieben haben, ohne weitere Analyse, die dann helfen, unsere Führungsaufgabe wahrzunehmen.
00:14:02: Das erste ist, Menschen haben Bedürfnisse nach Führung.
00:14:08: Und Führung ist Einflussnahme, Verantwortung, Zielorientierung.
00:14:14: Also Führung braucht von uns als Führungskräften den Willen etwas zu bewirken.
00:14:22: Dann braucht es die Klarheit, die wir auch gegenüber unseren Mitarbeitenden ausdrücken müssen.
00:14:31: Also eine nüchternene Beobachtung, eine präzises Gezierung und dann auch klare Aussagen über Ziele und wie wir sie erreichen wollen.
00:14:44: Das Dritte ist Bedeutungssuche.
00:14:48: Wenn man mag, etwas überhöht auch Purpose unserer Arbeit.
00:14:54: Als Führungskraft brauchen wir einen Sinnschema.
00:14:57: Und zwar eines, das über den Einzelnen im Team hinausweist, hinausreicht.
00:15:04: Also es ist schon unser Job rüber zu bringen, dass das, was wir tun, eine Zukunftsaufgabe ist, dass es zukunftsfähig ist, dass es unsere Jobs sinnvoll macht und auch... auf Dauer sinnvoll macht.
00:15:20: Und es ist unsere Aufgabe als Führungskraft, den Beitrag, den wir dazu zu leisten haben und die Verantwortung, die jeder trägt und auch ganz besonders ich gegenüber dem Team, das sehr deutlich zu machen und natürlich auch mit den anderen immer wieder zu erarbeiten, neu zu erarbeiten.
00:15:43: Und das vierte, glaube ich, ist tatsächlich extrem wichtig, auch wenn man darüber streiten kann.
00:15:52: Humor.
00:15:54: Humor ist ein Regulierungsmechanismus.
00:15:58: Humor ist ein psychologischer Freund, der hilft uns für einen Moment von einer Sache, einem Problem meist, zu distanzieren, zu entlasten, der auch einen Perspektivwechsel ermöglicht und, wenn man es richtig macht, auch eine soziale Anschlussfähigkeit.
00:16:19: Humor richtig eingesetzt, erhöht Offenheit und reduziert Hierarchie.
00:16:24: Deswegen wird schon vielen nicht so gemacht.
00:16:27: Wir sind gleich im Humor und er fördert auch unser Lernverhalten.
00:16:34: Humor darf da natürlich nicht zulasten anderer sein.
00:16:39: Das ist nicht der, den ich meine, sondern Humor ist dafür da, schwierige Situationen zu lösen, dass wir mit einem lachen.
00:16:49: in eine andere Perspektive bewegen können und auch eine Leichtigkeit wiederfinden können, die ich in Mailand an dem Abend nicht mehr gefunden habe und am nächsten Morgen auch nicht.
00:17:07: Die Geschichte von Mailand, die hat sich als schwierig gestaltet.
00:17:12: In Italien hat man dann schon gemerkt, dass ich nicht involviert war.
00:17:16: Die neue Personalleiterin hat es natürlich auch selber gemerkt, dass da der eigentliche Geschäftsführer Personal nicht mitgewirkt hat.
00:17:25: Und es hat lange gedauert, bis dieser Vorstand und ich einen Weg gefunden haben, wie wir ein Geben und Nehmen gut gestalten können.
00:17:38: Das hat sich dann irgendwann auch eingependelt.
00:17:42: Ja, ich hoffe, ich habe einen Beitrag dazu leisten können, wie wir es schaffen in absurden Situationen, in schwierigen Situationen, unsere Kraftenergie und den Glauben an unsere Selbstwirksamkeit zu bewahren.
00:18:01: Und wenn euch dieser Podcast gefallen hat, es geht bald weiter.
00:18:06: Abonniert mich gerne.
00:18:07: Danke euch allen, dass ihr da seid in unserer Community.
00:18:11: Bis zum nächsten Mal, euer Thomas Belker.
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